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Der Anfang

Jutta schreibt:

Nie, niemals werde ich so etwas wie einen Blog schreiben - habe ich vor noch nicht allzulanger Zeit herumgetönt und über die meisten Blogs, über die ich in den Weiten des Internets gestolpert bin müde gelächelt. Lediglich die Erlebnisse, Kämpfe und Gedanken eines gewissens Nordmanns, der sich ins feindliche Bayern gewagt hat, verfolge ich regelmäßig.

Nunja, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt - wie es so schön heißt. Jetzt sitze ich hier und tippe doch von meinem eigenen Kampf. Ob es jemanden interessiert ? Who cares...

Schon lange schwirrte mir der Gedanke an die berufliche Selbständigkeit durch den Kopf. Aber das Gefühl der Sicherheit, das eine feste Anstellung gibt (bei allen Göttern, wie naiv kann man denn sein - Sicherheit in der heutigen Zeit...) in Verbindung mit einem nicht allzureichlich ausgestatteten Bankkonto, lähmte dann doch immer den Freiheitsdrang. Verschiedenen Ideen waren es, die mir in unregelmäßigen Abständen durchs Hirn geisterten. Eine Idee jedoch kam immer wieder: Eine Kombination aus Café und Laden.

Die Nornen spannen das Schicksal - und so kam es, daß die Sicherheit schwand und die Aussicht auf ein kleines Startkapital für ein eigenes Unternehmen stieg. "Jetzt oder nie" war mein Gedanke. "Jetzt oder nie" sagte ich auch zu einer guten Freundin, als ich an einem Wochenende zum Frühstück bei ihr saß. Gemeinsam spannen wir den Gedanken weiter. Und zum Ersten mal - wir hatten uns schon des Öfteren über mögliche Geschäftsideen unterhalten - zum ersten mal blieb der Gedankenstrom an diesem Morgen in einem realistischen und realisierbaren Rahmen. Bald war klar, daß Andrea - die sich hier sicher auch bald zu Wort melden wird - bei meinem Projekt mitmachen würde.

Wir sammelten Ideen, die ich zu einem überzeugenden Unternehmenskonzept zusammenfügte. Dumm nur, daß zu einem aussagekräfigen Unternehmenskonzept auch ein ausführlicher Zahlenteil gehört. Woher soll ich bitteschön wissen, welche Kundengruppen wieviel Umsatz machen und wieviel Gewinn dabei übrigbleibt - wenn ich, ohne Gewerbeschein - noch nicht mal an Einkaufspreise für die Waren, die ich Verkaufen will herankomme ? Wie bitteschön soll ich Angaben zu den entstehenden Kosten machen, wenn ich noch keine Räumlichkeiten habe ? Und außerdem - Buchhaltung und Zahlen waren mir schon immer suspekt.

In Ermangelung einer Kristallkugel und vertrauenswürdigen präkognitiven Fähigkeiten, entschlossen wir uns, das Nächstliegende zu tun und wenigstens eine der Lücken auf der Kostenseite zu schließen: Wir schauten uns nach passenden Räumlichkeiten um.

Über den Weg zu dem optimalen Objekt und allen folgenden Ereignissen berichte ich beim nächsten mal.

7.8.07 10:11
 


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